Lunchkonzert für Kulturhungrige

Mensch. Da muss erst Besuch aus dem Ruhrpott kommen, um mich als Berliner auf interessante Kulturveranstaltungen in der Hauptstadt aufmerksam zu machen. Na ja, besser so als gar nicht. Immerhin kam ich auf diese Weise vorgestern das erste Mal seit vielen Jahren wieder in die Philharmonie.

Dort finden nämlich jeden Dienstag um 13 Uhr im Foyer so genannte Lunchkonzerte mit Kammermusik statt. Ein wirklich guter Tipp, den ich hier gerne weitergebe. Man sollte allerdings etwas Stehvermögen mitbringen …

Prof. Stefan Schulz, Bassposaunist Prof. Stefan Schulz, Bassposaunist der Berliner Philharmoniker

 

Der Eintritt zu den Lunchkonzerten ist frei, die Atmospähre ungezwungen und man kann vor dem musikalischen Teil zu wirklich zivilen Preisen eine Kleinigkeit essen oder trinken. Einziger Haken: Weiterlesen

Ha-Ha-Hafen

Einige Impressionen von meiner Tour durch den Hamburger Hafen.

Der kleine Unterschied

Wie cool ist das denn!? Da hatte ich meinen fest geplanten Besuch des Konzertes von Alanis Morissette im Juli hier in Spandau auf der Zitadelle kurzfristig zugunsten von Bob Dylan sausen lassen, der eine Woche vorher an selber Stelle spielte. Und nun erscheint eine Limited Edition* ihres neuen Albums mit zusätzlichen Songs und Videos von genau jenem Berliner Konzert, das ich verpasst habe. Extra für mich, quasi. Netter Zug. Danke.

Alanis Morissette bei ihrem Konzert auf der Zitadelle Spandau

Das neue Album „Havoc And Bright Lights“ selbst reißt mich allerdings nicht vom Hocker. Weiterlesen

Warten aufs iPhone 6

Apple präsentiert das iPhone5 – und alle sind enttäuscht. Mit Recht! Siri kann immer noch keine Gedanken lesen. Und Teleportation geht auch nicht. Von der fehlenden Dialysefunktion jetzt gar nicht zu reden. Pffft … Da kann man sich für dasselbe Geld ja gleich ein Smartphone kaufen!

Lübeck mal anders

Einige Impressionen aus der schönen alten Hansestadt. Die wirklichen Sehenswürdigkeiten findet man auch dort eher abseits der Touristenpfade.

Nichts für Landratten

Ein knapp 4 Quadratmeter großes Zimmer mit zwei winzigen, nicht zu öffnenden Fensterchen und einem schmalen, unbequemen Bett, aus dem Nebenraum tönt Live-Musik, und das alles ab 65 Euro pro Nacht. New York? Tokio? Hannover zur Messezeit? Mitnichten. Das Zimmer heißt eigentlich Kabine, das Bett nennt sich Koje und die Unterkunft ist ein ehemaliges Feuerschiff im Hamburger Hafen.

Das Feuerschiff am Abend

Das „Light Vessel 15“ (LV15) wurde 1952 in Dartmouth gebaut und war 32 Jahre lang als schwimmender Leuchtturm vor der englischen Küste im Einsatz. 1991 kaufte es er deutsche Frachterkapitän Wulf Hoffmann und ließ es zum Restaurant- und Hotelschiff umbauen. Seit 1993 liegt es in Hamburg am „Vorsetzen“ und gehört mittlerweile genauso zum Hafenbild wie die Barkassen, das Musicaltheater oder die Überseebrücke mit der Cap San Diego.

Wer eine oder sogar mehrere Nächte auf dem Feuerschiff verbringen will, der sollte allerdings halbwegs gelenkig sein, einen gesunden Schlaf haben und etwas Abenteuerlust mitbringen. Weiterlesen