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		<title>Ha-Ha-Hafen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 10:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Copytexter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einige Impressionen von meiner Tour durch den Hamburger Hafen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Impressionen von meiner Tour durch den Hamburger Hafen.</p>
<p><a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_01.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-605];player=img;' title='HHHafen-Edit_01' title="HHHafen-Edit_01"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HHHafen-Edit_01" title="HHHafen-Edit_01" /></a><br />
<a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_02.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-605];player=img;' title='HHHafen-Edit_02' title="HHHafen-Edit_02"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_02-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HHHafen-Edit_02" title="HHHafen-Edit_02" /></a><br />
<a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_03.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-605];player=img;' title='HHHafen-Edit_03' title="HHHafen-Edit_03"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_03-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HHHafen-Edit_03" title="HHHafen-Edit_03" /></a><br />
<a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_04.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-605];player=img;' title='HHHafen-Edit_04' title="HHHafen-Edit_04"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_04-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HHHafen-Edit_04" title="HHHafen-Edit_04" /></a><br />
<a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_05.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-605];player=img;' title='HHHafen-Edit_05' title="HHHafen-Edit_05"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_05-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HHHafen-Edit_05" title="HHHafen-Edit_05" /></a><br />
<a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_06.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-605];player=img;' title='HHHafen-Edit_06' title="HHHafen-Edit_06"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_06-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HHHafen-Edit_06" title="HHHafen-Edit_06" /></a><br />
<a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_07.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-605];player=img;' title='HHHafen-Edit_07' title="HHHafen-Edit_07"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_07-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HHHafen-Edit_07" title="HHHafen-Edit_07" /></a><br />
<a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_08.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-605];player=img;' title='HHHafen-Edit_08' title="HHHafen-Edit_08"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_08-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HHHafen-Edit_08" title="HHHafen-Edit_08" /></a><br />
<a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_09.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-605];player=img;' title='HHHafen-Edit_09' title="HHHafen-Edit_09"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HHHafen-Edit_09-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HHHafen-Edit_09" title="HHHafen-Edit_09" /></a></p>
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		<title>Der kleine Unterschied</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 08:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Copytexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Da pfeif ich drauf]]></category>
		<category><![CDATA[Was mich betrifft]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie cool ist das denn!? Da hatte ich meinen fest geplanten Besuch des Konzertes von Alanis Morissette im Juli hier in Spandau auf der Zitadelle kurzfristig zugunsten von Bob Dylan sausen lassen, der eine Woche vorher an selber Stelle spielte. Und nun erscheint eine Limited Edition* ihres neuen Albums mit zusätzlichen Songs und Videos von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie cool ist das denn!? Da hatte ich meinen fest geplanten Besuch des Konzertes von Alanis Morissette im Juli hier in Spandau auf der Zitadelle kurzfristig zugunsten von Bob Dylan sausen lassen, der eine Woche vorher an selber Stelle spielte. Und nun erscheint eine Limited Edition* ihres neuen Albums mit zusätzlichen Songs und Videos von genau jenem Berliner Konzert, das ich verpasst habe. Extra für mich, quasi. Netter Zug. Danke.</p>
<p><img class=" wp-image-599 alignnone" title="AlanisMorissetteBerlin2012" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/AlanisMorissetteBerlin2012-800x424.jpg" alt="Alanis Morissette bei ihrem Konzert auf der Zitadelle Spandau" width="800" height="424" /></p>
<p>Das neue Album „Havoc And Bright Lights“ selbst reißt mich allerdings nicht vom Hocker. <span id="more-598"></span>Das Adjektiv, das mir nach dem ersten Hören spontan einfiel, war „nett“. Und das heißt ja selten etwas wirklich Gutes. Gefällige Kompositionen ohne Ecken und Kanten. „Langweilig“ wäre wohl zu hart, aber im Gegensatz zu früheren Alben gibt es auf „Havoc And Bright Lights“ keinen Song, der mich direkt angesprungen, geschüttelt und „Hör mir zu!“ gerufen hätte. Den als Single ausgekoppelten Opener „Guardian“ lasse ich mal außen vor, den kannte man halt schon. „Woman Down“ erinnert vom Sound her zwar an frühere Songs, hat aber nicht deren Authentizität. Der Rest plätschert so dahin. „Spiral“ wächst akustisch noch mal etwas heraus, ist aber auch nicht übermäßig originell. Was bleibt, ist Alanis&#8217; tolle Stimme, aber selbst die kommt bei den netten, glattgebügelten Songs nicht mehr so richtig zur Geltung.</p>
<p>Mit der urwüchsig kraftvollen, ungebändigten Kreativität scheint es jedenfalls vorbei zu sein. Man gönnt ihr ja nichts Schlechtes, aber vielleicht muss Alanis Morissette erst wieder unglücklich werden, um noch mal zu musikalischer Höchstform auflaufen zu können.</p>
<p>Damit teilt sie übrigens das Schicksal mit anderen hervorragenden Songwritern wie Elton John, Roger Hodgson oder Billy Joel, die in der ersten Phase ihrer Karriere ebenfalls fantastische Songs produziert, sich danach aber nicht mehr wirklich weiter entwickelt, sondern nur noch den Massengeschmack bedient haben. Die Luft war bei allen irgendwann raus. Aber vielleicht ist das ja normal. Vielleicht ist es für viele tatsächlich irgendwann nur noch ein Job, den man mit Routine und mal mehr, mal weniger Begeisterung erledigt, so, wie andere regelmäßig ins Büro latschen.</p>
<p>Und vielleicht ist genau das der Punkt, der den Unterschied zwischen den vielen guten und den wenigen wirklich großen Musikern wie Paul McCartney, Eric Clapton oder Bob Dylan ausmacht.</p>
<p>* Bei iTunes heißt die Limited Edition <a title="Direktlink zum iTunes Store" href="http://itunes.apple.com/de/album/havoc-bright-lights-deluxe/id549864577" target="_blank">„deluxe edition“</a> und kostet nur die Hälfte (12,99 €) der „Hardware“-Version.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warten aufs iPhone 6</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 19:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Copytexter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Apple präsentiert das iPhone5 &#8211; und alle sind enttäuscht. Mit Recht! Siri kann immer noch keine Gedanken lesen. Und Teleportation geht auch nicht. Von der fehlenden Dialysefunktion jetzt gar nicht zu reden. Pffft &#8230; Da kann man sich für dasselbe Geld ja gleich ein Smartphone kaufen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apple präsentiert das iPhone5 &#8211; und alle sind enttäuscht. Mit Recht! Siri kann immer noch keine Gedanken lesen. Und Teleportation geht auch nicht. Von der fehlenden Dialysefunktion jetzt gar nicht zu reden. Pffft &#8230; Da kann man sich für dasselbe Geld ja gleich ein Smartphone kaufen!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-594" title="iPhone5_Apple" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/iPhone5_Apple.jpg" alt="" width="678" height="573" /></p>
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		<title>Lübeck mal anders</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 08:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Copytexter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einige Impressionen aus der schönen alten Hansestadt. Die wirklichen Sehenswürdigkeiten findet man auch dort eher abseits der Touristenpfade.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Impressionen aus der schönen alten Hansestadt. Die wirklichen Sehenswürdigkeiten findet man auch dort eher abseits der Touristenpfade.</p>
<p><a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/Luebeck-Impressionen-sw-12.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-570];player=img;' title='Luebeck-Impressionen-sw-12' title="Luebeck-Impressionen-sw-12"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/Luebeck-Impressionen-sw-12-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Luebeck-Impressionen-sw-12" title="Luebeck-Impressionen-sw-12" /></a><br />
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<a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/Luebeck-Impressionen-sw-34.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-570];player=img;' title='Luebeck-Impressionen-sw-34' title="Luebeck-Impressionen-sw-34"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/Luebeck-Impressionen-sw-34-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Luebeck-Impressionen-sw-34" title="Luebeck-Impressionen-sw-34" /></a><br />
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<a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/Luebeck-Impressionen-sw-37.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-570];player=img;' title='Luebeck-Impressionen-sw-37' title="Luebeck-Impressionen-sw-37"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/Luebeck-Impressionen-sw-37-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Luebeck-Impressionen-sw-37" title="Luebeck-Impressionen-sw-37" /></a><br />
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		<title>Nichts für Landratten</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2012 12:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Copytexter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein knapp 4 Quadratmeter großes Zimmer mit zwei winzigen, nicht zu öffnenden Fensterchen und einem schmalen, unbequemen Bett, aus dem Nebenraum tönt Live-Musik, und das alles ab 65 Euro pro Nacht. New York? Tokio? Hannover zur Messezeit? Mitnichten. Das Zimmer heißt eigentlich Kabine, das Bett nennt sich Koje und die Unterkunft ist ein ehemaliges Feuerschiff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein knapp 4 Quadratmeter großes Zimmer mit zwei winzigen, nicht zu öffnenden Fensterchen und einem schmalen, unbequemen Bett, aus dem Nebenraum tönt Live-Musik, und das alles ab 65 Euro pro Nacht. New York? Tokio? Hannover zur Messezeit? Mitnichten. Das Zimmer heißt eigentlich Kabine, das Bett nennt sich Koje und die Unterkunft ist ein ehemaliges Feuerschiff im Hamburger Hafen.</p>
<p><img class=" wp-image-523 alignnone" title="Das Feuerschiff am Abend" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HH-Feuerschiff-001.jpg" alt="Das Feuerschiff am Abend" width="800" height="534" /></p>
<p>Das „Light Vessel 15“ (LV15) wurde 1952 in Dartmouth gebaut und war 32 Jahre lang als schwimmender Leuchtturm vor der englischen Küste im Einsatz. 1991 kaufte es er deutsche Frachterkapitän Wulf Hoffmann und ließ es zum Restaurant- und Hotelschiff umbauen. Seit 1993 liegt es in Hamburg am „Vorsetzen“ und gehört mittlerweile genauso zum Hafenbild wie die <a href="http://www.barkassen-centrale.de/seite1.php" target="_blank">Barkassen</a>, das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theater_im_Hafen_Hamburg" target="_blank">Musicaltheater</a> oder die Überseebrücke mit der <a href="http://www.capsandiego.de/" target="_blank">Cap San Diego</a>.</p>
<p>Wer eine oder sogar mehrere Nächte auf dem Feuerschiff verbringen will, der sollte allerdings halbwegs gelenkig sein, einen gesunden Schlaf haben und etwas Abenteuerlust mitbringen. <span id="more-519"></span>Hat man sich aber erst mal mit wohldosiertem Schwung über die gut einen Meter hohe Kante der Koje auf die recht harte Matratze gewuchtet und die bereit liegenden Ohrenstöpsel ihrer Bestimmung zugeführt, wird man wahrscheinlich auch bald einschlafen &#8211; und erst wieder aufwachen, wenn so gegen Mitternacht direkt über einem in der Küche die Spülmaschine angeworfen wird. Dagegen helfen auch keine Ohrenstöpsel. Aber irgendwann ist auch das vorbei und die Nachtruhe kann beginnen.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-532" title="Brücke zum Feuerschiff" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HH-Feuerschiff-003.jpg" alt="Brücke zum Feuerschiff" width="800" height="525" /></p>
<p>Apropos Nachtruhe: Die „Rezeption“ ist übrigens rund um die Uhr besetzt. Will sagen: Es gibt eine Art Nachtwächter, der auch den Weckdienst morgens übernimmt. Bedarf an diesem Service ist durchaus vorhanden, denn auf dem Tischchen in der Kajüte liegt zwar die Bedienungsanleitung eines elektrischen Radioweckers, das darin beschriebene Gerät selbst lässt sich aber leider nicht finden. Im Gegensatz zu dem Durchwahltelefon, das gut sichtbar direkt neben der Koje an der Wand hängt. Man könnte also vor dem Einschlafen beispielsweise noch mal nach Hause telefonieren &#8211; wenn der Apparat denn funktionieren würde. Aber welche Taste man auch drückt: Es tut sich rein gar nichts. Das Telefon bleibt tot.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-533" title="Feuerturm, Kabine und Nasszelle" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HH-Feuerschiff-Kombi1.jpg" alt="" width="800" height="393" /></p>
<p>Weder der nicht vorhandene Radiowecker noch das nicht funktionierende Telefon rufen beim Personal große Überraschung, geschweige denn Aufregung hervor. Kein ungläubiges Staunen oder misstrauische Blicke ob des geballten Missgeschicks &#8211; nur ein Schulterzucken und das freundliche Angebot, doch den Haus-Apparat in der Turmbar zu nutzen. Spätestens hier wird einem klar, dass das Übernachtungsgeschäft auf dem Feuerschiff lediglich ein kleiner Nebenerwerb zur Gastronomie ist und deshalb keine allzu hohe Priorität genießt. Man muss es nehmen, wie es ist. Und es ist ja nicht schlecht. Trotz oder vielleicht gerade wegen der Unzulänglichkeiten. Der Charme des Unperfekten.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-535" title="Restaurant und Frühstücksraum" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HH-Feuerschiff-008.jpg" alt="Restaurant und Frühstücksraum" width="800" height="534" /></p>
<p>Für mögliche nächtliche Unbill entschädigt wird man beim Frühstück im Restaurant mit einem tollen Blick auf den Hafen. Den zu genießen bleibt ausreichend Gelegenheit, denn wenn man nicht am Abend vorher Bescheid gesagt hat, um welche Uhrzeit man zu frühstücken gedenkt, dann kann es mit dem Kaffee schon mal etwas dauern. Was soll&#8217;s, wer auf dem Feuerschiff nächtigt, der hat es nicht eilig. Das Frühstück selbst ist einfach, aber völlig in Ordnung: Ein Brotkorb, Wurst, Käse, abgepackte Marmelade, ein gekochtes Ei, Kaffee und ein kleines Glas Fruchtsaft. Wer ein üppiges Frühstücksbuffet will, der muss sich halt zum dreifachen Preis in einem der großen 4- oder 5-Sterne-Hotels an Land einmieten.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-536" title="Das Hubschrauberdeck am Morgen" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HH-Feuerschiff-009.jpg" alt="Das Hubschrauberdeck am Morgen" width="800" height="534" /></p>
<p>Ansonsten ist die Verpflegungssituation auf dem Feuerschiff hervorragend. Ob 3-Gänge-Menü im Restaurant, Kaffee und Kuchen auf dem Hubschrauberdeck oder Absacker in der Turmbar &#8211; <a title="Interaktive Skizze" href="http://www.das-feuerschiff.de/pages/about" target="_blank">in den verschiedenen gastronomischen Bereichen</a> kommt wohl jeder auf seine Kosten. Immer inklusive: Der fantastische Blick auf den Hafen und die Speicherstadt mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elbphilharmonie" target="_blank">Elbphilharmonie</a>. Im „Maschinenraum“ unter Deck finden zudem regelmäßig Jazz-Musiker-Treffen und -Sessions in kleinem Rahmen statt. Eintritt frei. An einem solchen Abend hat man als Übernachtungsgast zwei Möglichkeiten: Entweder man setzt sich einfach dazu, lauscht der Musik und trinkt noch das eine oder andere Gläschen &#8211; oder man nutzt die erwähnten Ohrenstöpsel (ja, dagegen helfen sie).</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-537" title="Der „Maschinenraum“" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HH-Feuerschiff-010.jpg" alt="Der „Maschinenraum“" width="800" height="534" /></p>
<p>Wer also bereit und in der Lage ist, seine Ansprüche in Sachen Komfort herunterzuschrauben und die beschriebenen Einschränkungen in Kauf zu nehmen, der darf sich auf ein originelles Wohnerlebnis der besonderen Art freuen. Man kann sich auf dem Schiff weitgehend frei bewegen, mal hier, mal dort hineinschauen und das authentische maritime Flair genießen. Die 7 Einzel- und Doppelkabinen sind winzig, bieten aber alles, was man zum Übernachten braucht: Einen Schrank, ein Bett und sogar eine Nasszelle mit WC und Dusche. Das Personal ist freundlich und bemüht, <a title="Link zur Speisekarte" href="http://www.das-feuerschiff.de/pages/food" target="_blank">das gastronomische Angebot</a> lässt kaum Wünsche offen und <a title="Satelliten-Ansicht bei Google Maps" href="https://maps.google.de/maps?q=hamburg,+city-sporthafen,+feuerschiff&amp;hl=de&amp;ll=53.543533,9.978461&amp;spn=0.005495,0.007854&amp;sll=53.547652,9.971294&amp;sspn=0.087918,0.125656&amp;t=h&amp;hq=hamburg,+city-sporthafen,+feuerschiff&amp;radius=15000&amp;z=17" target="_blank">die Lage ist einzigartig</a>.</p>
<p>Kurzum: Mehr Hafen geht nicht. Es sei denn, man würde mit dem eigenen Schiff dort anlegen. Für alle, die dazu keine Gelegenheit haben, ist das Feuerschiff eine empfehlenswerte Alternative.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-538" title="Das Feuerschiff bei Nacht" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/09/HH-Feuerschiff-011.jpg" alt="Das Feuerschiff bei Nacht" width="800" height="534" /></p>
<p><strong>Das Feuerschiff</strong><br />
Bar &#8211; Pub &#8211; Restaurant &#8211; Café &#8211; Cabins<br />
City Sporthafen, Vorsetzen<br />
20459 Hamburg</p>
<p>Tel. (040) 36 25 53<br />
<a href="http://www.das-feuerschiff.de" target="_blank">http://www.das-feuerschiff.de</a></p>
<p><a href="http://www.das-feuerschiff.de/pages/accommodationPrices" target="_blank">Preise</a> für Übernachtung inkl. Frühstück: ab 65 Euro (EZ).</p>
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		<title>Der Sommer ist gelb</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jul 2012 07:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Copytexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildlich gesprochen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonne, Regen, Sonne, Regen &#8211; das wechselhafte Wetter, das wir Menschen in den letzten Tagen oft verflucht haben, war für Flora und Fauna ein Segen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonne, Regen, Sonne, Regen &#8211; das wechselhafte Wetter, das wir Menschen in den letzten Tagen oft verflucht haben, war für Flora und Fauna ein Segen.</p>
<p><a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/07/120728-001.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-510];player=img;' title='120728-001' title="120728-001"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/07/120728-001-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="120728-001" title="120728-001" /></a><br />
<a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/07/120728-002.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-510];player=img;' title='120728-002' title="120728-002"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/07/120728-002-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="120728-002" title="120728-002" /></a><br />
<a href='http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/07/120728-003.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-510];player=img;' title='120728-003' title="120728-003"><img width="150" height="150" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/07/120728-003-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="120728-003" title="120728-003" /></a></p>
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		<title>Kein Kommentar!</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jul 2012 12:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Copytexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was mich betrifft]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[spam]]></category>
		<category><![CDATA[welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie nennen sich Fatih, Ingrid oder Felipe, Wilmer, Sora oder Birgitta, verfügen offenbar alle über einen Facebook-Account und schreiben fleißig zum Teil längere, scheinbar sachliche Kommentare, die allerdings keinerlei Bezug zum jeweiligen Thema des Beitrages haben. Genau 25 Stück seit gestern. Offenbar hat die Spam-Mafia mein kleines, unbedeutendes Blog entdeckt und ihre virtuellen Schergen ausgesandt, um ihre Macht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie nennen sich Fatih, Ingrid oder Felipe, Wilmer, Sora oder Birgitta, verfügen offenbar alle über einen Facebook-Account und schreiben fleißig zum Teil längere, scheinbar sachliche Kommentare, die allerdings keinerlei Bezug zum jeweiligen Thema des Beitrages haben. Genau 25 Stück seit gestern.</p>
<p><a href="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/07/Spam-Kommentare_Erdenkliches.jpg" rel="shadowbox[sbpost-501];player=img;" target="_blank" title="Spam-Kommentare_Erdenkliches"><img class="alignnone  wp-image-502" title="Spam-Kommentare_Erdenkliches" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/07/Spam-Kommentare_Erdenkliches.jpg" alt="" width="987" height="837" /></a></p>
<p>Offenbar hat die Spam-Mafia mein kleines, unbedeutendes Blog entdeckt und ihre virtuellen Schergen ausgesandt, um ihre Macht zu demonstrieren. Jetzt warte ich auf eine Mail, in der mir freundlich, aber bestimmt zum Abschluss einer kostenpflichtigen Versicherung gegen derartige Belästigungen geraten wird.<span id="more-501"></span></p>
<p>Welchen Sinn außer Schutzgelderpressung könnte das Ganze sonst haben? Handelt es sich etwa um eine neue, besonders perfide Form des Cyber-Terrorismus? Verzweifelte Einzelaktionen versprengter Al-Qaida-Truppen? Gemeinsame Übungen einer Nachwuchsorganisation der Anonymous-Hacktivisten? Steckt vielleicht eine radikale Gruppe von Justin-Bieber-Fans dahinter, die auf diese Weise ihren Unmut darüber zum Ausdruck bringen will, dass ihr musikalisches Idol hier thematisch noch nicht berücksichtigt wurde (und auch niemals wird)? Oder handelt sich am Ende um den Teil einer groß angelegten Guerilla-Marketing-Kampagne, mit der Facebook auch die letzten Verweigerer in sein Netzwerk zwingen will?</p>
<p>Man weiß es nicht. Es ist im Grunde aber auch egal, denn ganz sicher wird kein einziger dieser Kommentare je das gleißende Licht der Netzwelt erblicken, also auch von niemandem gelesen werden, der auf die dämliche Idee kommen könnte, den mit dem jeweiligen Namen verbundenen Link anzuklicken.</p>
<p>Also, wer immer ihr seid: Verpisst euch! Hier gibt es nichts für euch zu holen.</p>
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		<title>Auf Wiederhören: Moody Blues</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jul 2012 05:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Copytexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Da pfeif ich drauf]]></category>
		<category><![CDATA[60er]]></category>
		<category><![CDATA[leute]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[In den 80ern hatte ich es schon mal in den Fingern, vor einigen Jahren noch mal &#8211; doch irgendwie ist es mir immer wieder entglitten. Jetzt sitze ich hier und höre es in Endlosschleife: Days Of Future Passed, das zweite Studioalbum von Moody Blues aus dem Jahr 1967. Ein monumentales Werk ohne Pathos, Meilenstein des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den 80ern hatte ich es schon mal in den Fingern, vor einigen Jahren noch mal &#8211; doch irgendwie ist es mir immer wieder entglitten. Jetzt sitze ich hier und höre es in Endlosschleife: Days Of Future Passed, das zweite Studioalbum von Moody Blues aus dem Jahr 1967. Ein monumentales Werk ohne Pathos, Meilenstein des Symphonic Rock und eines der wenigen Konzeptalben dieser Zeit, welche die Bezeichnung wirklich verdienen. Es enthält sieben Stücke, die teilweise aufeinander Bezug nehmen und mit dem fantastischen Nights In White Satin ihren wahrhaftig krönenden Abschluss finden. Selten sind Klassik und Rock &#8216;n&#8217; Roll eine engere Verbindung eingegangen. Dabei ist das Entstehen des Albums im Grunde einem glücklichen Zufall zu verdanken.</p>
<p><!-- YouTube Embed v2.5.6 | http://www.artiss.co.uk/artiss-youtube-embed --><br />
<!-- The YouTube ID of w_xDjZY8F4Q is invalid. --></p>
<p>The video cannot be shown at the moment. Please try again later.</p>
<p><!-- End of YouTube Embed code --></p>
<p>Drei Jahre zuvor hatten Moody Blues mit „Go Now“, einem gecoverten Song der Soul-Sängerin Bessie Banks, ihren ersten und bis heute einzigen Nummer-Eins-Hit in Großbritannien. Doch obwohl die Band von Brian Epstein gemanaged wurde und einige gmeinsame Auftritte mit den Beatles hatte, blieben weitere Erfolge aus. Zwei Gründungsmitglieder verließen daraufhin 1966 die Band: Clint Warwick und Denny Laine, der einige Jahre später mit Paul und Linda McCartney den harten Kern der Wings bilden sollte.<span id="more-494"></span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Kr1X0dTfhbI" rel="shadowbox[sbpost-494];player=swf;width=640;height=385;"><img src="http://img.youtube.com/vi/Kr1X0dTfhbI/2.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Kr1X0dTfhbI" rel="shadowbox[sbpost-494];player=swf;width=640;height=385;">Click here to view the video on YouTube</a>.</p>
<p>Die verbliebenen Ray Thomas, John Lodge, Graeme Edge und Mike Pinder nutzten den personellen Umbruch zu einem musikalischen Richtungswechsel, holten noch Justin Hayward mit an Bord und wendeten sich dem Symphonic Rock zu. „Days Of Future Passed“ war das erste, durchaus beeindruckende Ergebnis. Das allerdings wie gesagt eher zufällig zustande kam. Denn ursprünglich waren die aufwändigen Aufnahmen von der Plattenfirma Decca nur dazu gedacht, die Möglichkeiten eines neuen Soundsystems zu demonstrieren. Moody Blues nutzen aber die Gelegenheit, eigenes Material einzuspielen. Das Ergebnis überzeugte auch Decca, und das Album wurde zur Überraschung aller auch kommerziell erfolgreich (das großartige Nights In White Satin wurde allerdings erst in den 70er Jahren wiederentdeckt und zum internationalen Hit).</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=2WXUiHd5wOg" rel="shadowbox[sbpost-494];player=swf;width=640;height=385;"><img src="http://img.youtube.com/vi/2WXUiHd5wOg/2.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=2WXUiHd5wOg" rel="shadowbox[sbpost-494];player=swf;width=640;height=385;">Click here to view the video on YouTube</a>.</p>
<p>Damit war der Grundstein für eine dauerhafte Karriere gelegt, die der Gruppe zwar nur wenige Hits, dafür aber ein treues Stammpublikum bescherte. Noch heute geht sie regelmäßig auf Tour, hauptsächlich in den USA. Damit gehört Moody Blues neben den Stones, The Who und mit Abstrichen auch Procol Harum zu den wenigen Bands der „British Invasion“, die bis heute recht erfolgreich im Geschäft geblieben sind. Seit inzwischen fast 50 Jahren. Respekt!</p>
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		<title>Schlecker-Frauen haben&#8217;s gut</title>
		<link>http://erdenkliches.de/2012/06/27/schlecker-frauen-habens-gut/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 16:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Copytexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Ich mein ja nur]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Uta Glaubitz ist selbständige Berufsberaterin und als solche offenbar viel unterwegs. Denn für ihre Einzelberatungen „kommen alle Städte in Frage, die einen ICE Bahnhof haben.“ Damit scheiden zwar schon mal viele Schlecker-Standorte aus, aber das Schicksal der Mitarbeiterinnen der insolventen Drogeriekette beschäftigt Frau Glaubitz trotzdem. Manchmal ist es ja gut, etwas Abstand zu haben. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uta Glaubitz ist selbständige Berufsberaterin und als solche offenbar viel unterwegs. Denn für ihre Einzelberatungen „kommen alle Städte in Frage, die einen ICE Bahnhof haben.“ Damit scheiden zwar schon mal viele Schlecker-Standorte aus, aber das Schicksal der Mitarbeiterinnen der insolventen Drogeriekette beschäftigt Frau Glaubitz trotzdem. Manchmal ist es ja gut, etwas Abstand zu haben. Und da sie auch Autorin und der Bedarf an journalistischer Billigware groß ist, schreibt sie darüber. Das Ergebnis ist ein ausgesprochen zynischer Text, der auch aus der FDP-Parteizentrale stammen könnte. Dankbarer Abnehmer: <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/schlecker-frauen-anschlussbeschaeftigt-als-opfer-a-840500.html" target="_blank">Spiegel Online</a>.</p>
<blockquote><p>Heute schließen die Schlecker-Filialen für immer &#8211; und 13.200 Beschäftigte verlieren ihren Job. Aber ist das wirklich so schlimm? Das vielerorts geäußerte Mitleid ist nichts anderes als Verachtung, findet die Berufsberaterin Uta Glaubitz.</p></blockquote>
<p>Ja, es ist schlimm, wenn Menschen ihren Job verlieren. Vielleicht nicht für eine selbständige Berufsberaterin oder SPON-Redakteure, aber für die Betroffenen und ihre Familien.<span id="more-485"></span></p>
<p>Sicher, Unternehmen gehen pleite, Geschäfte schließen. Das gehört in unserem Wirtschaftssystem dazu und lässt sich in den meisten Fällen nicht verhindern. Aber es bedarf schon einer gehörigen Portion Chuzpe, das Bedauern über den Verlust von Arbeitsplätzen als „Verachtung“ der betroffenen Mitarbeiterinnen zu interpretieren, um damit seiner eigenen neoliberalen Weltanschauung einen Anschein von Menschlichkeit zu geben.</p>
<p>Es ist vielmehr die Autorin selbst, die den „Schlecker-Frauen“ offenbar sehr wenig zutraut, indem sie ihnen unterstellt, dass sie bisher einfach zu blöd oder zu faul waren, sich einen anderen, besseren Job zu suchen, obwohl die doch angeblich quasi auf der Straße liegen:</p>
<blockquote><p>Die Schlecker-Frau dagegen dachte gar nicht daran, sich bemitleiden zu lassen. Sie wusste, dass sie kassieren kann &#8211; und zwar nicht Hartz IV, sondern im Laden. Sie würde sich einen neuen Job suchen: zum Beispiel in einem anderen Drogeriemarkt. Oder bei Kaufhof, bei Rewe, bei Douglas. Und vielleicht wären dort ihre Arbeitsbedingungen sogar besser.</p></blockquote>
<p>Ja, vielleicht. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass viele der „Schlecker-Frauen“ in ihrer Region nicht so leicht einen neuen Job finden werden und bei der Suche danach in jeder Hinsicht große Zugeständnisse machen müssen. Denn im Gegensatz zu Frau Glaubitz kann man sehr wohl davon ausgehen, dass die betroffenen Frauen ihre Gründe hatten, dort und nicht woanders zu arbeiten.</p>
<p>Das Perfide an der Argumentation: Man erklärt die Betroffenen scheinheilig zu super qualifizierten und tollen Mitarbeitern,  die ganz sicher in kürzester Zeit einen neuen prima Job finden werden und deshalb gar kein „Mitleid“ nötig haben.  Und wenn es dann doch nicht klappt mit dem Job &#8211; tja, dann muss es zwangsläufig an ihnen liegen. Nicht genug angestrengt. Daran kann man nun wirklich nichts ändern.</p>
<p>Die Autorin befremdet aber nicht nur mit ihrer kaltschnäuzigen Man-muss-nur-wollen-Attitüde, sondern auch mit fragwürdigen Ansichten zum Thema „Augen auf bei der Berufswahl!“:</p>
<blockquote><p>Zu Erzieherinnen und Altenpflegerinnen dürfe man sie auf keinen Fall umschulen, allein der Vorschlag sei &#8220;ein Schlag in die Magengrube&#8221;, so Ursula Günster-Schöning, Beraterin für pädagogische Einrichtungen, in der &#8220;Süddeutschen Zeitung&#8221;. Erzieherinnen bräuchten nämlich &#8220;eine innere Haltung, Empathie, Neugierde, die Fähigkeit zur Selbstreflexion und die Bereitschaft sich weiterzuentwickeln&#8221;. Kurz: Dazu sind die Schlecker-Frauen zu tumb.</p></blockquote>
<p>Auch dies eine Interpretation, die man mit viel Wohlwollen bestenfalls als verwegen bezeichnen könnte. Denn die Aussagen <a href="http://www.ursula-guenster.de/" target="_blank">Ursula Günster-Schönings</a> muss man keineswegs so verstehen, dass „Schlecker-Frauen“ für pädagogische oder pflegerische Tätigkeiten per se ungeeignet, geschweige denn „zu tumb“ wären. Sie weist in dem<a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/vorschlag-zur-umschulung-von-schleckerfrauen-schlag-in-die-magengrube-1.1377834" target="_blank"> Interview mit der Süddeutschen</a> lediglich zu Recht darauf hin, dass es dazu neben umfangreicher fachlicher Qualifikation auch gewisser persönlicher Eigenschaften bedarf, es also Unsinn wäre, aus Verkäuferinnen mal eben per staatlich organisierter Massen-Umschulung Erzieherinnen machen zu wollen, nur weil das statistisch gerade so schön passen würde.</p>
<p>Eine Berufsberaterin, die Arbeitnehmer nicht als Menschen mit individuellen Neigungen und Fähigkeiten, Stärken und Schwächen sieht, sondern als arbeitsmarktpolitische Masse, die je nach Bedarf hierhin oder dorthin verschoben werden kann. Heute Verkäuferin bei Schlecker, morgen Erzieherin im „Kinderland“. Der Markt wird&#8217;s richten. Eine individuelle Betrachtung und Würdigung der persönlichen Fähigkeiten, Wünsche und Lebensumstände ist offenbar denen vorbehalten, die bereit und in der Lage sind, das vermutlich nicht geringe Honorar einer professionellen Berufsberaterin zu bezahlen.</p>
<p>Auf ihrer <a href="http://berufsfindung.de/" target="_blank">Website</a> nennt Uta Glaubitz <a href="http://www.berufsfindung.de/beispiele/maike-brunk.html" target="_blank">Beispiele</a> von Leuten, die das getan haben: Die Informatikerin, die heute erfolgreich Elbtouren veranstaltet, der Biologe, der seinen Traum vom eigenen Weingut verwirklicht hat, eine Journalistin, die ihre leitende Position aufgibt und sich zur Försterin ausbilden lässt &#8211; lauter schöne Geschichten von erfolgreichen Menschen, die sich aus einer gesicherten beruflichen Existenz heraus neu orientiert haben und jetzt ihren Traum leben.</p>
<p>In die Arbeitslosigkeit entlassene Drogeriemarkt-Verkäuferinnen aus Pleite-Unternehmen kommen darin nicht vor.</p>
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		<title>Termin in der Uckermark</title>
		<link>http://erdenkliches.de/2012/06/24/termin-in-der-uckermark/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jun 2012 12:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Copytexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit und so]]></category>
		<category><![CDATA[Bildlich gesprochen]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser Woche hat mich ein Job nach langer Zeit mal wieder in die Uckermark geführt. Schöne Gegend. Viel Gegend! Der gleichnamige Landkreis ist mit rund 3.000 km² einer der größten und gleichzeitig einer der am dünnsten besiedelten in Deutschland. An letzterem wird sich auch so bald nichts ändern. Die Einwohnerzahl ist seit der Wende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Woche hat mich ein Job nach langer Zeit mal wieder in die <a href="http://www.tourismus-uckermark.de/" target="_blank">Uckermark</a> geführt. Schöne Gegend. Viel Gegend! Der gleichnamige Landkreis ist mit rund 3.000 km² einer der größten und gleichzeitig einer der am dünnsten besiedelten in Deutschland. An letzterem wird sich auch so bald nichts ändern. Die Einwohnerzahl ist seit der Wende von rund 170.000 auf knapp 130.000 zurückgegangen und liegt damit etwa auf dem Stand von 1890. Und der Abwärts-Trend ist noch lange nicht gestoppt: Für 2020 werden nur noch 110.000 Einwohner prognostiziert, 2030 soll die Zahl gar unter die 100.000er-Marke fallen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-460" title="Oberuckersee1" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/06/P1080972.jpg" alt="" width="640" height="330" /></p>
<p>Statistiken sind das eine. Das andere ist die Landschaft. Die Natur, die hier mehr Raum bekommt als anderswo. Entsprechend sind die wichtigsten Wirtschaftszweige denn auch Landwirtschaft und Tourismus. Neuerdings gewinnt zudem die Energiewirtschaft an Bedeutung. Viel Platz, das heißt eben auch: Viel Platz für Windräder. Die das Landschaftsbild übrigens nicht verschandeln, wie ich finde. Aber das ist natürlich Geschmacksache.<span id="more-459"></span></p>
<p>Ihren Namen verdankt die Uckermark dem Flüsschen Ucker, das bei Alt-Temmen entspringt, sich gemächlich durch die hügelige Moränenlandschaft schlängelt und in Vorpommern noch ein „e“ aufnimmt, bevor es dann als Uecker durch die Kleinstädte Pasewalk und Torgelow bei Ueckermünde in das Stettiner Haff fließt. Auf ihrem Weg hinterlässt es noch auf Brandenburger Seite zwei größere, ebenfalls nach ihm benannte Gewässer, den Ober- und den Unteruckersee. Beide gehören zum knapp 900 km² großen Naturpark Uckermärkische Seen, der sich von der Kreisstadt Prenzlau bis nach Rheinsberg erstreckt und insgesamt etwa 230 Seen, Bachläufe, Moore und Kleingewässer umfasst. Rund die Hälfte der Fläche ist mit Wäldern bedeckt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-473" title="SeehausenSeehotel" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/06/HHof-120618-02.jpg" alt="" width="640" height="427" /></p>
<p>Zwischen Hügeln und Seen, Feldern, Wäldern und Wiesen stößt man immer wieder auf verschlafen wirkende Dörfer, in denen scheinbar die Zeit stehen geblieben ist. Eines davon ist Seehausen. Es liegt am nordöstlichen Ausläufer des Oberuckersees und ist ein typisch uckermärkisches Dorf. Ruhig und beschaulich, wenig Verkehr, viel Fachwerk, Putz und Feldstein. Vereinzelt sieht man auch neuere Dächer, zumeist Ferienhäuser und Wochenenddomizile von Stadflüchtigen aus Berlin. Vor einem älteren Haus an der langgezogenen Dorfstraße, die der Einfachheit halber auch so heißt, steht ein Schild, das auf den Verkauf frischer Erdbeeren hinweist. Taubenschlag. Storchennest. Aus den Bäumen des romantisch verwilderten Kirchgartens lugt malerisch der Holzturm der alten Dorfkirche hervor. Außerdem gibt es in Seehausen noch ein Cafè, eine Tennisanlage mit zwei Plätzen, mehrere kleine Anleger für Sportboote und einen etwas größeren für das Ausflugsschiff, das regelmäßig auf den Uckerseen verkehrt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-472" title="OberuckerseeSeehausen1" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/06/HHof-120618-09.jpg" alt="" width="640" height="427" /></p>
<p>Und dann ist da noch das Seehotel. 25 gemütliche Zimmer im Landhausstil, rustikale Gaststube mit malerischem Innenhof, eine Sonnenterrasse und am Ende des großen Gartens ein hauseigener Boots- und Badesteg. „Eins mit der Natur“ lautet das treffende Motto. Fotos. Gespräche. Im Moment ist wenig los. Montag. Vorsaison. An den Wochenenden ist das anders. Seehausen ist Haltepunkt des Regionalexpress von Elsterwerda über Berlin nach Stralsund. Alle zwei Stunden. Der erste kommt um 6:47 Uhr, der letzte fährt um 22:09 Uhr. Fahrzeit vom Berliner Hauptbahnhof: 1 Stunde, 20 Minuten. Plus 10 Minuten Fußweg. Da lohnt sich schon ein Tagesausflug.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-471" title="RE-BahnstationSeehausen" src="http://erdenkliches.de/wp-content/uploads/2012/06/P1090420.jpg" alt="" width="640" height="379" /></p>
<p>Meiner neigt sich allmählich dem Ende zu. Das Angebot, mich zur Bahnstation zu fahren, lehne ich dankend ab. Noch scheint die Sonne. Und ich möchte meinen Aufenthalt auskosten. Also noch mal die staubige Dorfstraße entlang, vorbei an Storchennest, Taubenschlag und Erdbeerverkauf. Als ich an der Bahnstation ankomme, haben sich von Westen her in meinem Rücken Gewitterwolken herangeschlichen. Das geht schnell hier. Aber noch ist es trocken. Der Zug kommt pünktlich um 18:09 Uhr. Gerade, als er wieder anfährt, fallen die ersten Regentropfen. Ich lehne mich entspannt zurück und lasse den Tag Revue passieren.</p>
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