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Auf Wiederhören: Moody Blues

In den 80ern hatte ich es schon mal in den Fingern, vor einigen Jahren noch mal – doch irgendwie ist es mir immer wieder entglitten. Jetzt sitze ich hier und höre es in Endlosschleife: Days Of Future Passed, das zweite Studioalbum von Moody Blues aus dem Jahr 1967. Ein monumentales Werk ohne Pathos, Meilenstein des Symphonic Rock und eines der wenigen Konzeptalben dieser Zeit, welche die Bezeichnung wirklich verdienen. Es enthält sieben Stücke, die teilweise aufeinander Bezug nehmen und mit dem fantastischen Nights In White Satin ihren wahrhaftig krönenden Abschluss finden. Selten sind Klassik und Rock ‘n’ Roll eine engere Verbindung eingegangen. Dabei ist das Entstehen des Albums im Grunde einem glücklichen Zufall zu verdanken.

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Drei Jahre zuvor hatten Moody Blues mit „Go Now“, einem gecoverten Song der Soul-Sängerin Bessie Banks, ihren ersten und bis heute einzigen Nummer-Eins-Hit in Großbritannien. Doch obwohl die Band von Brian Epstein gemanaged wurde und einige gmeinsame Auftritte mit den Beatles hatte, blieben weitere Erfolge aus. Zwei Gründungsmitglieder verließen daraufhin 1966 die Band: Clint Warwick und Denny Laine, der einige Jahre später mit Paul und Linda McCartney den harten Kern der Wings bilden sollte. Weiterlesen