Schlagworte: musik

Chaos & Creation at Abbey Road

Wie konnten die Beatles mit der damals aktuellen Vierspur-Aufnahmetechnik komplexe Produktionen wie das Sgt.-Pepper-Album realisieren? Was ist ein Mellotron, und wofür wurde es benutzt? Und wie entsteht überhaupt ein Song?

Wer wäre besser geeignet, solche und ähnliche Fragen zu beantworten als Ex-Beatle Sir Paul McCartney? Und welcher Ort käme dafür eher in Frage als das berühmte Studio 2 an der Abbey Road, in dem die Beatles außer Let It Be alle ihre Alben produziert und einen erheblichen Teil ihrer Zeit verbracht haben? Die filmische Dokumentation dieses außergewöhnlichen Events aus dem Jahr 2005 war vorgestern im Spätprogramm des MDR zu sehen. Und – soviel vorweg: Das Aufbleiben hat sich gelohnt.

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Man merkt Paul McCartney an, dass er sich wohlfühlt. Gut gelaunt und mit viel Humor erzählt er in familiärer Atmosphäre beispielsweise von dem Moment, Weiterlesen

Country-Folk-Pop made in Denmark

Bei „Hush“ denken die meisten an bequeme Schuhe, bewusstseinserweiternde Substanzen oder an den bekannten Bluesrock-Titel, mit dem Deep Purple 1968 der internationale Durchbruch gelang. Letzteres kommt der Sache schon recht nahe, denn hier geht es um Musik.

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Hush ist nämlich auch der Name des dänischen Duos, das 2005 dank eines VW-Werbespots mit dem Country-Song „Lovestruck“ über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Leider hielt das dazugehörige Album „A Lifetime“ damals stilistisch nicht ganz, was der Hit versprochen hatte, weshalb Hush zumindest international Weiterlesen

Happy Birthday, Mr. Zimmerman

Bob Dylan wird heute 71. Herzlichen Glückwunsch! Anfang Juli werde ich auch nochmal persönlich gratulieren. Hier einer meiner Lieblingssongs aus seinem umfangreichen Repertoire:

http://www.dailymotion.com/video/xk4tz4_bob-dylan-lay-lady-lay_music

Die Reihen lichten sich

Wieder hat es einen der Helden meiner Jugend getroffen. Robin Gibb ist gestern an den Folgen seiner Darmkrebserkrankung gestorben. SPON bringt einen Nachruf, vergisst beim musikalischen Rückblick aber leider die 60er Jahre, als die Bee Gees mit Hits wie Massachusetts, To Love Somebody oder I’ve Gotta Get A Message To You sogar den Beatles Konkurrenz machten.

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Die Disco-Phase mit dem Soundtrack zu Saturday Night Fever begann erst Mitte der 70er. Das war nicht unbedingt mein Ding. Wobei ich im Nachhinein zugeben muss, dass die Bee Gees auch innerhalb dieses Genres eine gewisse Qualität produzierten. Aber während alle Welt Stayin’ Alive hörte, entdeckte ich die Bee Gees der 60er. Und ich denke, ein Best Of ihrer Songs der verschiedenen Phasen gehört in jede gut sortierte Musiksammlung.